Die Inge Badenhoop-Stiftung

Die Inge Badenhoop-Stiftung wurde im Jahre 2002 gegründet und fördert seit 2003 die wissenschaftlichen Belange des Museums für Bergedorf und die Vierlande.

 

Zur Person

Inge Badenhoop (geb. 22.10.1937 Altona, gest. 24.12.2000 Lohbrügge) war die bisher bedeutendste Stifterin des Museums für Bergedorf und die Vierlande. B., geb. Schulz, besuchte zunächst in Altona die Grundschule und wurde mit ihren Großeltern im Zweiten Weltkrieg nach Schmidmühlen in die Oberpfalz ausquartiert. 1947 kam sie für ein halbes Jahr in die Schweiz zur Erholung. 1952-1957 besuchte B. die Schule in der Leuschnerstraße bis zur mittleren Reife. Anschließend besuchte sie ein Jahr lang die Frauenfachschule in der Wentorfer Straße und erlernte den Beruf einer technischen Zeichnerin. Als eine der ersten Zeichnerinnen erhielt sie eine Anstellung bei Blohm & Voss. 1973 zog B. mit ihrem Mann Horst nach Lohbrügge. Die letzten Jahre arbeitete sie bei der Hauni in Bergedorf. B. vermachte in ihrem Testament dem Museum für Bergedorf und die Vierlande eine bedeutende Schenkung mit der Auflage, dass ihr Name zukünftig mit dem Museum in Verbindung gebracht wird. Der Umsetzung dieses Wunsches wurde mit der von ihrem Mann gegründeten zustiftungsfähigen "Inge Badenhoop-Stiftung" entsprochen.

 

Auszüge aus der Satzung der
Inge Badenhoop-Stiftung
 
Präambel
Die Inge Badenhoop-Stiftung wurde gegründet, um den Namen der am 24. 12. 2000 verstorbenen Ehefrau des Stifters für die Zukunft in Verbindung mit dem Museum für Bergedorf und die Vierlande wach zu halten. Um diesem Zweck gerecht zu werden, hat der Vorstand des Museums für Hamburgische Geschichte und der Leiter der Abteilung Museum für Bergedorf und die Vierlande in Abstimmung mit dem Stifter, Horst Badenhoop, beschlossen, eine allein die wissenschaftlichen Belange des Museums für Bergedorf und die Vierlande fördernde Stiftung ins Leben zu rufen.
 
§ 1

Name, Rechtsform, Sitz

1. Die Stiftung führt den Namen "Inge Badenhoop-Stiftung". Sie ist eine rechtsfähige Stiftung des bürgerlichen Rechts 2. Sitz die Stiftung ist die Freie und Hansestadt Hamburg
 
§ 2
Stiftungszweck
Ausschließlicher und unmittelbarer Zweck der Stiftung ist die wissenschaftliche Förderung des Museums für Hamburgische Geschichte, Abteilung Museum für Bergedorf und die Vierlande, insbesondere, a) Bezuschussung oder Übernahme der Druckkosten von Ausstellungskatalogen und anderen Publikationen des Museums b) Die Unterstützung zeitlich befristeter Museumsprojekte, die aus dem normalen Museumsetatansatz nicht oder nur in unzureichendem Maße realisiert werden können. c) Die Vergabe von zweckgebundenen Kurzstipendien (Inge Badenhoop-Stipendium), die für das Museum einen nachweislichen Nutzen erwarten lassen. d) Die Unterstützung von Symposien, Kolloquien oder wissenschaftlichen Vorträgen im Museum. e) Ankäufe von solchen Objekten, die aus dem ordentlichen Museumsetatansatz nicht erworben werden können. Bei Ausstellung derartiger Objekte ist an den entsprechenden Objekten darauf hinzuweisen, dass sie aus den Mitteln der Stiftung erworben worden ist. Die Stiftung fördert weder fremde noch solche Vorhaben, die aus dem ordentlichen Etatansatz des Museums geleistet werden können.
 

Spenden an die Inge-Badenhoop-Stiftung sind steuerlich absetzbar.

Spendenkonto:

Kto-Nr. 009428004

bei der Berenberg Bank (BLZ 201 200 00)

 
Sollten Sie Fragen zur Inge Badenhoop-Stiftung haben, können Sie sich gerne an unsere Geschäftsführerin, Frau Marlies Peters wenden.
Tel.Nr.: 040/ 4 28 91 28 94